Niederflurstadtbahnwagen

Anfangs der 1990er Jahre wurden in Deutschland an Prototypen und kleineren Wagenserien verschiedene Niederflurbauweisen von Industrie und Verkehrsbetrieben erprobt. Da sich die Niederflurtechnik bewährte, wollten weitere Verkehrsbetriebe den Fahrgästen einen stufenlosen Zugang ermöglichen. 

Ab 1995 wurden moderne Niederflurwagen auch im Karlsruher Straßenbahnnetz eingesetzt, um die in die Jahre gekommenen klassischen Gelenkstraßenbahnwagen zu ersetzen. Da für die vorhandenen Stadtbahnwagen viele Strecken für eine Wagenbreite von 2,65 m ausgebaut waren, konnte man diese Wagenbreite auch für die Niederflurwagen verwenden. 

Durch den Mischbetrieb mit Eisenbahnfahrzeugen wurde die Bahnsteighöhe und er Abstand zwischen Bahnsteigkante und Wagenkasten vorgegeben. 

Die Bahnsteighöhe mit 340 mm war durch die unterste Trittstufe der Stadtbahnwagen  vorgegeben. Durch diese ausfahrbare Trittstufe entstand ein Spalt zwischen Wagenkasten und Bahnsteig, der bei den Niederflurwagen durch einen Schiebetritt überbrückt wird. 

Niederflurstadtbahnwagen Duewag / Siemens

Vorwort



NET2012 Vossloh-Kiepe

Vorwort


NET2012


Die Schienenfahrzeuge der Karlsruher Verkehrsunternehmen

 

Datensammlung Wagenpark TSNV e.V. erstellt durch Susanne Heller und Volker Dürr, Stand: 01.04.2015